Empfang zum Internationalen Tag der Mutter Erde

21.04.2016 - Fachhochschule in Dornbirn

Vortrag: Schwester Erde, Mutter Erde und die Naturwissenschaft
von Univ. Prof. em. Dr. Herbert Pietschmann (Institut für Theoretische Physik der Universität Wien)

Der Tag der Mutter Erde wird in 175 Ländern alljährlich am 22. April begangen. Dieser Tag soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken (siehe Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Erde) .

Aus Anlass dieses bedeutenden Tages lud KONSUMENTENESOLIDARITÄT – JETZT in Kooperation mit der FH Dornbirn und dem Naturschutzbund Vorarlberg zum Vortrag „Schwester Erde, Mutter Erde und die Naturwissenschaft“ ein. Etwa 100 Interessierte folgten der Einladung und wurden mit einem außergewöhnlichen und brillanten Vortrag beschenkt.

Univ. Prof. em. Dr. Herbert Pietschmann kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken und aus einem schier unermesslichen Wissens- und Erfahrungstopf schöpfen. Pietschmann führte in seinem Vortrag humorvoll und mit vielen Beispielen gespickt, aus, wie stark das mechanistische Denken unser tagtägliches Denken und Handeln beeinflusst.

Unser Denkrahmen ist geprägt von einem mechanistischen Denken, bei dem die Denkweisen „Immer Entweder – Oder“, „Alles was messbar ist messen“, Alles in kleinste Teile zerlegen“ und „Immer Ursachen finden“ vorherrschend sind. Jedes Problem wird einzeln betrachtet, das vernetzte Denken wird oftmals nicht praktiziert. In Wahrheit müssen wir uns aber um all diese Probleme in ihrer Gesamtheit kümmern. Denn: Das Ganze ist etwas anderes als die Summe der Teile! Menschen aus allen Bereichen (Medizin, Technik, Physik, Wirtschaft) müssten sich beispielsweise zusammensetzen und gemeinsam über lebenswichtige Themen wie den Klimawandel diskutieren, um fachübergreifende Strategien und gemeinsame Lösungsansätze zu finden. Widersprüche müssen in unserer Denkweise Platz haben, das „Dazwischen“ darf wertgeschätzt und das Verbindende sollte unbedingt über das Trennende gestellt werden.

Das Gitarrenduo Silfredo Pérez Román und Angelika Standteiner rundete den Abend mit virtuosen Interpretationen von Musikstücken, die den Besuchern Zeit und Raum zum Nachdenken und Genießen gaben, ab. Im Anschluss an diese wunderbare Veranstaltung luden wir zu einem Umtrunk samt Verkostung der leckeren handgemachten Biobrote von unserem Vereinsmitglied, der Biobäckerei Back-Kultur Rupert Lorenz in Göfis (siehe http://www.back-kultur.at/). Gemeinsam ließen wir so den kostbaren Abend ausklingen.

Wir von KONSUMENTENSOLIDARITÄT JETZT bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Abends beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön, geht an die Fachhochschule Dornbirn, den Naturschutzbund Vorarlberg, an den Moderator des Abends, Herrn Dr. Klaus Rheinberger (STG Energierechnik und Energiewirtschaft), an das Gitarrenduo Silfredo Pérez Román und Angelika Standteiner, an die Buchhandlung „Die Quelle“, welche die Bücher von Dr. Herbert Pietschmann zum Verkauf anbot, sowie vor allem an Herrn Dr. Herbert Pietschmann selbst für seinen packenden Vortrag. Es war uns eine außerordentlich große Ehre, diesen herausragenden Wissenschaftler bei uns begrüßen zu dürfen.

(Silke Giesinger)

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