Mehr Sonnenstrom für mich

20.10.2016 - Rankweil

Am 20.10.2016 gestaltete Karl Heinzle, Solarpionier und „Konsumentensolidarität-Jetzt“-Mitglied aus Zwischenwasser, einen höchst informativen Abend für uns zum Thema „Mehr Sonnenstrom für mich“ in den tollen Räumlichkeiten des GEA-LADENS von Siegfried Schalk in Rankweil.

Warum Photovoltaik?

Zu Beginn des Abends präsentierte uns Karl Heinzle zwei kurze Filme, die eine Einführung in das Thema „Photovoltaik“ gaben. Anschließend sprach Karl über die Vorzüge der Sonnenenergienutzung. So werden durch Photovoltaik Strom und Warmwasser umweltfreundlich und klimaschonend erzeugt. Zudem ist die Sonnenenergie unabhängig von den immer knapper werdenden und klimaschädlichen fossilen Brennstoffen. Weiters schult es die Verbraucher. Wo früher die Stromkonsumenten höchstens sagen konnten, wie viel Geld sie pro Monat für ihren Strom bezahlen, wissen Photovoltaik-Besitzer dank der detaillierten Aufzeichnungen heutzutage ganz genau, wie viel kWh sie wann verbrauchen und ob es sich dabei um Eigenstrom oder um Strom von öffentlichen Anbietern handelt. Es entwickelt sich eine immer stärkere Gemeinschaft unter den Sonnenstromproduzenten, die sich austauschen und sich gegenseitig Tipps geben.

Karl Heinzle – Solarpionier der ersten Stunde

Karl Heinzle ist ein Solarpionier der ersten Stunde. Bereits 1997 initiierte er die Installation einer 5 kWp-Photovoltaik-Anlage beim Bildungshaus in Batschuns. Die Kosten dafür beliefen sich damals noch auf rund € 50.000. Mittlerweile sind diese rapide gesunken und liegen bei € 10.000, was das Thema „Sonnenstrom“ für jeden Hausbesitzer interessant macht. Die Anlagen sind billiger und zugleich auch besser geworden, zudem wird die für die Herstellung der Komponenten benötigte Energie bereits nach wenigen Betriebsjahren der PV-Anlage wieder amortisiert. Desweitern ist es heute mit Hilfe des Gerätes „Solar-Log“ möglich, die Stromproduktion der eigenen Photovoltaik-Anlage zu messen und für die Anlagenbesitzer sichtbar zu machen.

Mit der Firma „Hansesun“ hat Karl einen starken, verlässlichen Partner im Bereich Solarenergie in Vorarlberg gefunden. Gemeinsam entwickeln sie immer bessere, innovative Lösungen im Bereich Solarenergie. Obwohl die Einspeisung von überschüssiger Energie in das öffentliche Stromnetz dank Wechselrichter möglich ist und man dafür eine sogenannten Einspeisevergütung vom Land erhält, sollte es das Ziel sein, immer mehr des gewonnenen Sonnenstroms für den Eigenverbrauch nutzen zu können.

Lebendige Diskussion

Im Anschluss an die interessanten Ausführungen beantworteten sowohl Karl, als auch der ebenfalls an diesem Abend anwesende Geschäftsführer der Firma „Hansesun“ – Andreas Müller – zahlreiche Fragen der sehr fachkundigen interessierten Besucher. Dabei war das Themenspektrum breit. Es ging um E-Patronen, Schneeentfernung auf dem Dach im Winter, Einspeisevergütungen, die Versicherung der Anlage, rechtliche Fragen, Neigungswinkel der Solarpanele, die verschiedenen Varianten der Anbringung, sowie deren Vor- und Nachteile, Wärmepumpen und vieles mehr. Die Diskussion war sehr rege und lebendig.

Wir bedanken uns herzlich bei Karl Heinzle und Andreas Müller für die tollen Infos, sowie bei Siegfried Schalk und seinem Team für die Zurverfügungstellung der tollen Räumlichkeiten in heimeliger Atmosphäre. Umschmeichelt von dem Duft nach Leder und Holz war es für uns ein großes Vergnügen, den spannenden Ausführungen zu dem Thema „Sonnenstrom“ zu lauschen und uns für das Thema zu begeistern.

(Bericht von Silke Giesinger)

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