Es geht auch ohne Chemie. Bericht zum 23. Forum KONSUMENTENSOLIDARITÄT - JETZT. "Natürlich. Schön." präsentierte spannende Informationen.

14.10.2021 - Emil's Stickerei in Götzis

Schon die "Location" unseres 23. Forums zum Thema Naturkosmetik hatte seinen ganz besonderen Charme. Wir durften diesmal in Emil's Stickerei in Götzis bei Caroline und Markus zu Gast sein. Aus der ehemaligen Stickerei - wie üblich an das Wohnhaus angebaut - haben die beiden einen wunderschönen kleinen Veranstaltungssaal mit alten Industriesäulen, einem Original Lutz-Ofen und einer Vintage-Theke mit Küche gezaubert. Der Veranstaltungsort war mit Öffis bzw. fußläufig vom Garnmarkt sehr gut zu erreichen.

Etwa 30 Interessierte durften wir am 14. Oktober um 18.30 Uhr begrüßen. Nachdem Obmann Hubert Feurstein kurz den Verein und seine Ziele vorstellte, führte Beirat Franz Kuttelwascher in das Thema ein. Die oft krebserregenden Inhaltsstoffe in konventionellen Kosmetika und Körperpflegeprodukten lassen sich oft nur von Chemikern entschlüsseln. Selbst Arsen fand sich laut Untersuchung der deutschen Zeitschrift "Ökotest", z.B. in einem Mascara. Diese und ähnlich giftige Produkte (meist von bekannten globalen Marken) liegen im Regal und Konsumenten und Konsumentinnen ahnen oft nicht, was sie sich, ihrer Haut und der Umwelt damit antun. 2018 wurden in Österreich 1,7 Mrd. Euro für Haut- und Körperpflegeprodukte ausgegeben. Davon entfielen auf Naturkosmetik lediglich 35 Mio Euro. Das sind gerade mal 2% des Marktes. Eine Zahl, die zeigt, dass Konsumenten und Konsumentinnen hier noch viel bewegen können (und müssen), um die Waagschale in Richtung Natürlichkeit und Nachhaltigkeit zu bewegen.

Die drei Referentinnen des Abends werden mit ihren Angeboten an Naturkosmetik sicherlich ihren kleinen aber wichtigen Beitrag dazu leisten. Beate Scheier vom Weltladen Götzis präsentierte dann als erste das Angebot an "guten Produkten" - eine fair produzierte Linie der EZA namens "Biosfair". Die veganen Pflegeprodukte beruhen auf Inhaltsstoffen aus konsequent fairem Handel und kontrolliert biologischem Anbau und sind aufeinander abgestimmt.

Als zweite in der Runde stellte Katrin Klammsteiner-Mathis aus Düns den steirischen Hersteller Ringana und sein Angebot vor. Das Besondere der ebenfalls vegan in Österreich hergestellten Kosmetik ist, dass sie ohne Füllstoffe, sondern mit 100% Wirkstoffen überzeugt. Das Ablaufdatum von 6 Monaten zeugt bei den Ringana-Produkten von der absoluten Frische und dem Verzicht auf Konservierungsstoffe.

Als letzte Referentin durfte (und konnte) Helgard Dilsky vom Biokaufhaus Himmelschlüssel in Hohenweiler das Publikum in den Bann ziehen. Auf der Suche nach dem Puren und absolut Natürlichen (ausgelöst durch die Neurodermitis-Erkrankung ihres Kindes) sind sie und ihr Mann Stefan auf spannende Produkte gestoßen, die oft weit über das rein Kosmetische hinaus hin zu einer heilenden Wirkung gehen. Ob Präparate aus reinigendem marokkanischen Steinmehl oder extrem ergiebige Waschstücke, die für Körper und Haare gleichermaßen geeignet sind - bei Himmelschlüssel wird jeder fündig.

Alle drei Referentinnen präsentierten unterschiedliche Ansätze. Gemeinsam war ihnen allerdings der Wunsch, ohne Chemie und mit der Wiederentdeckung natürlicher Kräfte den eigenen Körper zu verwöhnen. Nach den Vorträgen hatte das Publikum ausreichend Möglichkeit, mit den drei Vertreterinnen über ihre Produkte zu sprechen, sich beraten zu lassen und natürlich auch gleich Bestellungen aufzugeben. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und allen Gästen für ihr Kommen.

Für alle Interessierten hier noch einmal die Weblinks zu unseren Referentinnen:

bzw. den entsprechenden Websites:

Weltladen bzw. EZA-Kosmetik

Himmelschlüssel Biokaufhaus

Ringana

 

 

 

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